Die anwaltliche Vergütung
Transparenz bei den Anwaltskosten ist mir besonders wichtig. Deshalb informiere ich Sie frühzeitig über die voraussichtlich entstehenden Gebühren und die Grundlagen ihrer Berechnung. Auf Wunsch sind auch Zwischenabrechnungen möglich, sodass Sie die Kosten Ihrer rechtlichen Vertretung stets im Blick behalten können.
Die Rechtsanwaltsgebühren
Die anwaltliche Vergütung richtet sich grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder einer individuell getroffenen Vergütungsvereinbarung. Die gesetzlichen Gebühren bemessen sich je nach Art der Angelegenheit und Tätigkeit insbesondere nach dem Gegenstandswert oder einem gesetzlichen Gebührenrahmen.
Erstberatung
Für ein erstes Beratungsgespräch mit einem Verbraucher beträgt die gesetzliche Höchstgebühr gemäß § 34 RVG grundsätzlich 190,00 Euro zuzüglich Umsatzsteuer, sofern keine abweichende Vergütungsvereinbarung getroffen wurde. Die konkrete Vergütung richtet sich unter anderem nach Umfang und Schwierigkeit der Angelegenheit.
Als Erstberatung gilt auch eine telefonische Anfrage, um die Erfolgsaussichten eines bevorstehenden oder beabsichtigten Rechtsstreites zu erfragen. Sobald sich allerdings an dieses Gespräch ein weiteres Telefonat anschließt, Unterlagen studiert werden oder ein Schreiben verfasst wird, der Rechtsanwalt sich folglich mit Ihrer Rechtssache eingehender befasst, wird die Gebühr nach der Gebührentabelle des RVG fällig.
Die Kosten für eine Online-Rechtsberatung liegen hier im Bereich ab 49,90 €/brutto und können je nach Umfang (Aufwand), Schwierigkeit der Tätigkeit sowie Streitwert steigen. Näheres hierzu erfahren Sie in der Rubrik Online-Rechtsberatung!
Vergütungsvereinbarungen
Je nach Art und Umfang des Mandats kann eine individuelle Vergütungsvereinbarung sinnvoll sein, beispielsweise auf Stundenhonorarbasis. Dabei sind die gesetzlichen und berufsrechtlichen Vorgaben zu beachten. In gerichtlichen Verfahren darf die gesetzliche Vergütung grundsätzlich nicht unterschritten werden.
Kostentransparenz
Mir ist wichtig, dass Sie die finanziellen Rahmenbedingungen Ihrer rechtlichen Vertretung von Anfang an nachvollziehen können. Deshalb informiere ich Sie frühzeitig über die voraussichtlichen Kosten und bespreche mit Ihnen die für Ihr Anliegen geeignete Vergütungsform.
Unter bestimmten Voraussetzungen können Anwaltskosten steuerlich berücksichtigt werden. Ob dies im Einzelfall möglich ist, hängt insbesondere vom Anlass der anwaltlichen Tätigkeit ab.
Ich achte sehr darauf, dass die Vergütung dem einzelnen Mandat angemessen ist. Neben Aufwand und Schwierigkeit bewerte ich auch die Bedeutung der Angelegenheit sowie die wirtschaftlichen Möglichkeiten meiner Mandanten. Bei der Bemessung spielt auch ein besonderes Haftungsrisiko eine Rolle (§ 14 Abs. 1 RVG).
Vor Mandatserteilung berate ich Sie gerne zu dem entstehenden Honorar. Sprechen Sie mich jederzeit an!
Weitere Informationen zur anwaltlichen Vergütung finden Sie auch auf der Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer.

